IV. Der September-Himmel über der Sierra

Tercera entrega de las  miniguías creadas por M42 para observar las estrellas en el cielo de la Sierra. Mes a mes, estas guías son publicadas en Fala, gracias a Fanjo Antúnez, en inglés, gracias a Jakki Cosway, y en alemán, gracias a Hans Schnyder, Una guía para viajar por las estrellas, para realizar turismo astronómico que este mes tiene un recuerdo especial para el pueblo de Santibáñez el Alto

Pegasus.
Pegasus.

Die Namen dieses Monats und der nachfolgenden erfordern nicht viel Vorstellungsvermögen. Es gab eine Zeit, da begannen die Römer die Jahre zu zählen und zwar jeweils mit dem Monat, in welchem die Natur wiedererwacht und das Wetter für ihre kriegerischen Eroberungszüge günstig wird: mit dem März. Wenn wir beim Zählen von ihm ausgehen, steht unser aktueller Monat an siebter Stelle (lateinisch: septimus), heisst deshalb September.

Die Milchstrasse entfernt sich langsam aus dem Zentrum und der Sternenhimmel wird dunkler. Dies ist der Moment für das grosse Quadrat des Pegasus, des Herbst-Boten, am Himmel aufzutauchen. Das Äquinoktium (Tag-und-Nacht-Gleiche bzw. Herbstanfang) ist dieses Jahr am 22., ungefähr um 22 Uhr 45.

Um ein Uhr früh in der Nacht auf den 3. September steht etwas mehr als zwei Handbreit über Villa del Campo und Guijo de Galisteo ALGENIB (der Flügel), einer der drei grossen Sterne des Pegasusquadrats (Kap. 12); wir erinnern uns, dass der vierte (ALPHERATZ) zu Andromeda gehört (Kap. 11). Praktisch an gleicher Stelle aber dreieinhalb Handbreit hoch befindet sich SCHEAT (die Schulter) und etwas weniger als drei Handbreit über Morcillo MARKAB (der Sattel). Etwas weiter entfernt markiert ENIF (die Nase) den Rand des Sternbildes in einer Höhe von drei Handbreit zwischen Coria und Casas de Don Gómez.

Nahe beim Pegasus sehen wir LACERTA (die Eidechse), welche sich, mit dem Kopf in der Milchstrasse, in Zickzacklinie auf einer Höhe von etwa dreieinhalb bis vier Handbreit von Torre de Don Miguel nach Pozuelo de Zarzón schlängelt.

Entspannen wir nun etwas die Nackenmuskeln, nachdem wir ja schon eine ganze Weile in die Höhe geschaut haben. Der Hauptstern des Aquarius (Kap. 13) ist SADALMELIK (der Günstling des Königs), zweieinhalb Handbreit über Coria. Links davon können wir in Y-Form die Amphore des Wasserträgers sehen. Diese wird gebildet durch SADACHBIA (Glücksstern der Zelte) etwas unterhalb von Sadalmelik und links von Coria; zeta-Aquarius im Zentrum des „Y“ auf etwa gleicher Höhe aber über Rincón del Obispo; praktisch daneben aber auf Höhe von Sadalmelik steht pi-Aquarius; am Schenkelende des „Y“ eta-Aquarius auf Höhe von Sadachbia und etwas mehr gegen Puebla de Argeme.

Das Wasser der Amphore ergiesst sich über das Sternbild Piscis Austrinus (der südliche Fisch, Kap. 14); dessen Hauptstern ist FOMALHAUT (das Fischmaul), etwas weniger als eine Handbreit über Rincón del Obispo.

Bei zahlreichen unserer Wanderungen durch den Sternenhimmel haben wir Santibáñez el Alto als Referenzpunkt benützt. Heute schicken wir ihm von den Sternen einen ganz  herzlichen Gruss.

Bis zum nächsten Monat.